Depressionen

Befindensschwankungen, unangenehme Gefühle wie Erschöpfung, Schwäche, Mißgestimmtheit, Verzweiflung und Gefühle der Trauer, wie Schmerz, Angst, Verlassenheit, Zorn und Schuld sind als Einzelereignis normale Erlebnisse und Reaktionsweisen im Leben eines jeden Menschen. Sie können aber auch Symptome von Störungen des Gefühlslebens, krankhafter Ausprägungen seelischer und körperlicher Herabgestimmtheit sein: der Depressionen.

Die Depression kann Folge eines schweren Schicksalsschlags, einer seelisch-körperlichen Überforderung oder einer körperlichen Erkrankung sein, nicht selten finden sich aber keine spezifischen Auslöser. In jedem Fall löst sie eine Reihe von seelischen und körperlichen Veränderungen aus, z.B. Unfähigkeit zur Freude, Denkhemmung, Gedanken von Verarmung, Appetitlosigkeit, Kreislaufstörungen, Verlust von Spannkraft und Schwung, eventuell sogar Selbsttötungsideen. Diese Veränderungen können schwere Folgen im Privat- und Berufsleben nach sich ziehen.

Das Wichtigste aber ist, Depressionen sind heute gut behandelbar. Es stehen zahlreiche psychotherapeutische Verfahren und moderne, gut verträgliche Medikamente zur Verfügung, welche die Depression spürbar lindern und den Verlauf merklich abkürzen. Zusätzliche Maßnahmen wie Schlafentzug, Lichttherapie, Steigerung der körperlichen Aktivität oder Entspannungsübungen können unterstützend wirken.

Quelle: Roche Deutschland